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Deutsche Bahn: Mehr Pünktlichkeit durch klare Worte in der Krise?

Autor: Dr. Michael Zeisig · Erstmals veröffentlicht: 15. Oktober 2024

Ein einzelnes rotes Signal leuchtet über einem weiten Gleisfeld.
Bildquelle: KI-generiert

Deutsche Bahn: Mehr Pünktlichkeit durch klare Worte in der Krise?

Die Deutsche Bahn ist in ihrer größten Krise seit der Bahnreform, und der Vorstand gibt klar zu: Es gibt nicht nur eine Performance-Krise sondern auch eine Managementkrise.

Die Reaktion?

Eine äußerst scharfe Kurskorrektur, die Ergebnisse statt Pläne fordert, Verantwortung klar zuweist und ineffektive Meetings eindämmen will, wie das

manager magazin

heute berichtet.

Ich bin ein starker Befürworter für Klarheit in den Worten von Führung und deshalb finde ich es positiv, dass die Problematik klar benannt wird, auch die eigene Führungsverantwortung - einerseits! Andererseits lässt die Art der Kommunikation tief blicken. Ein Mangel an Vertrauen in die Fähigkeiten der eigenen Führungskräfte spricht aus jeder Zeile. Und ist die hier angeprangerte vorherrschende Führungskultur nicht auch ein Produkt der eigenen Verhaltensweisen in den Vorstandsetagen? Sollten diejenigen, die nach (Führungs-)Kulturveränderung laut rufen nicht selbstkritischer bei sich selbst anfangen?

Kann eine Kultur der "Standpauken und Kontrollen" den Turnaround schaffen? Oder braucht es mehr Empowerment und Zusammenarbeit, um ein so komplexes System wie die Bahn nachhaltig zu verbessern?

Was meint Ihr: Ist der radikale Führungsansatz von Richard Lutz der richtige Weg? Oder sollte Führung auch in Krisenzeiten inspirierend und kooperativ sein?

#Führung

#DeutscheBahn

#ChangeManagement

#Krisenführung

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Ein Impuls aus Oktober 2024 zur Deutschen Bahn: Wie klare Worte in einer Krise Orientierung geben und Veränderung unterstützen können.