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Mindset Matters: Wie eine Ermöglicher-Mentalität Veränderungen vorantreibt

Mindset Matters: Wie eine Ermöglicher-Mentalität Veränderungen vorantreibt
In einem Meer von Regelungen und Vorschriften, in dem einige Führungskräfte eher wie Zollbeamte von Innovation und Veränderung agieren, zeigte Claus Ruhe Madsen, aktueller Wirtschafts-, Verkehrs-, Arbeits-, Technologie- und Tourismusminister in Schleswig-Holstein, während seiner Zeit als Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock eine bemerkenswerte Ausnahme:
In einem Interview mit Gabor Steingart betonte er: „Es ist alles eine Frage des Mindsets: Wenn wir eine Straße oder ein WIndkraftrad bauen wollen, dann dauert der Genehmigungsprozess schon mal 8-10 Jahre, weil es immer irgendjemanden gibt, der ein Gesetz findet, das den Bau verhindern kann. Es ist eine Frage des Mindsets: Will ich verhindern oder ermöglichen?“
Madsens Aussage verdeutlicht, wie wichtig eine ermöglichende Haltung ist, um Veränderungen voranzutreiben. Während viele Führungskräfte mit dem Rücken an der Wand auf die Einhaltung von Vorschriften & hausgemachten Regeln achten, geht es Madsen darum, Wege zu finden, diese Vorschriften so zu nutzen oder zu ändern, dass Fortschritt ermöglicht wird. Ein “Ermöglicher”-Mindset ist daher entscheidend, um solche Herausforderungen zu überwinden.
Was können wir daraus lernen?
Die Lektion ist klar: Es geht nicht darum, ob eine Windkraftanlage im Weg steht, sondern darum, den Weg für sie zu ebnen. Diese Einstellung lässt sich eins zu eins auf unternehmerische Führung übertragen. In vielen Unternehmen gibt es eine subtile “Verhinderungs-Mentalität”, bei der Bedenken geäußert und auf Unvereinbarkeiten hingewiesen werden. Oft werden dann neue Analysen und Benchmarks beauftragt oder die Überarbeitung von Konzepten gefordert – alles Strategien, die den Fortschritt bremsen.
Wie implementierst Du eine “Ermöglicher”-Mentalität?
1. Lösungsfinder feiern: Mache es zur Praxis, diejenigen zu belohnen, die kreative Wege finden, Herausforderungen zu überwinden. Diese Anerkennung fördert eine Kultur des positiven Denkens und der Problemlösung.
2. Vorbild sein: Als Führungskraft musst Du selbst aktiv nach Lösungen suchen und dabei Herausforderungen als Wachstumschance betrachten. Dein Verhalten wird von Deinem Team übernommen.
3. Positivität kultivieren: Schaffe ein Arbeitsumfeld, in dem Fehler als Lerngelegenheiten betrachtet werden und in dem jeder ermutigt wird, neue Ideen einzubringen. Dies fördert eine offene und innovationsfreudige Unternehmenskultur.
Fazit:
Jeder Wandel beginnt mit einem kleinen Schritt – oft einem Wechsel des Mindsets. Besonders Führungskräfte müssen sich als Architekten des Ermöglichens verstehen, nicht als Wächter des Status quo. Veränderungen sind oft nur eine Perspektivenänderung entfernt.
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