#PEOPLE · LinkedIn-Original
Ich saß letzte Woche mit einem Geschäftsführer zusammen. Sein Change-Programm läuft seit 18 Monaten. Budget verbrannt. Team erschöpft. Ergebnis: null.

Ich saß letzte Woche mit einem Geschäftsführer zusammen. Sein Change-Programm läuft seit 18 Monaten. Budget verbrannt. Team erschöpft. Ergebnis: null.
Seine Frage: "Was machen wir falsch?"
Meine Gegenfrage: "Ist euer Führungsteam wirklich geschlossen hinter diesem Change?"
Schweigen.
Die drei Dinge, die Change-Programme killen – und die niemand laut ausspricht:
1️⃣ Das Führungsteam ist nicht aligned
Nach außen: "Wir ziehen alle an einem Strang."
Hinter verschlossenen Türen: Drei verschiedene Meinungen, was "Erfolg" bedeutet.
Solange das Führungsteam keine echte Einigkeit hat, wird der Change im Middle Management zerrieben.
2️⃣ Hidden Agendas blockieren den Fortschritt
"Das passt nicht zu meinem Bereich" = Übersetzung: "Mein Budget, meine Leute, mein Imperium – bleibt weg."
Change bedeutet Machtverlust für manche. Und die wehren sich – nur nicht offen.
3️⃣ Es fehlt der Mut, Konsequenzen zu ziehen
Wenn der Widerstand sichtbar wird, passiert... nichts.
Keine klare Ansage. Keine Konsequenz. Nur Hoffnung, dass es sich schon irgendwie regelt.
Spoiler: Es regelt sich nicht.
Was stattdessen funktioniert:
→ Alignment vor Kickoff: Führungsteam muss geschlossen sein – nicht nur "okay damit"
→ Hidden Agendas auf den Tisch: Offene Runde: "Wer verliert was?" – ehrliche Antworten
→ Konsequent durchziehen: Wer blockiert, wird adressiert. Klar. Direkt. Ohne Umwege.
Change ist kein Kommunikationsproblem.
Change ist ein Führungsproblem.
💬 Welche unbequeme Wahrheit habt ihr in Change-Programmen erlebt?
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