
Die Komfortzone ist kein Ort. Sie ist eine Entscheidung.
Genauer: die Summe vieler kleiner Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen.
Die unbequeme Rückfrage im Meeting? Vertagt.
Das ehrliche Feedback? Verschoben.
Der erste Schritt, bevor alles geklärt ist? Morgen.
Ich kenne das. Nach 15 Jahren Konzern habe ich mich für einen anderen Weg entschieden. Die Entscheidung selbst dauerte einen Moment. Das Zögern davor: deutlich länger.
Damit bin ich offenbar nicht allein. Mehr als 8 von 10 Beschäftigten schieben mindestens ein schwieriges Gespräch vor sich her, das sie eigentlich führen müssten (VitalSmarts). Und die Cornell University hat gezeigt: Wer Unbehagen bewusst aufsucht, macht schneller Fortschritte. Unbehagen ist oft kein Stoppsignal, sondern ein Fortschrittssignal.
Deshalb glaube ich nicht an den einen großen Mut. Ich glaube an Mini-Mut-Momente. Die Rückfrage stellen. Das Gespräch führen. Den ersten Schritt gehen.
Wer auf den richtigen Moment wartet, hat auch entschieden. Nur eben unbewusst.
Welche kleine Entscheidung schiebst du gerade vor dir her?
Artikel teilen↗
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Lassen Sie uns Ihre Fragestellung gemeinsam einordnen.
Ins Gespräch kommen↗


