
„Man muss mit den Mädels tanzen, die im Saal sind."
Ein norddeutsches Sprichwort, das ich mir jedes Jahr neu sage.
Zum Jahresanfang höre ich es überall:
→ „Die Mitarbeiter ziehen nicht mit."
→ „Das Headquarter versteht uns nicht."
→ „Die Politik macht alles kaputt."
→ „Die anderen Führungskräfte blockieren."
Alles wahr. Vielleicht.
Aber was bringt es?
Du kannst dir nicht aussuchen, mit wem du arbeitest.
Du kannst nicht warten, bis die perfekte Mannschaft da ist.
Du musst mit dem tanzen, was da ist.
Das heißt nicht: Alles hinnehmen.
Das heißt: Aufhören zu klagen. Anfangen zu führen.
Pragmatische Führung bedeutet:
→ Die Stärken sehen, die da sind
→ Mit den Begrenzungen arbeiten, nicht gegen sie
→ Energie in Lösungen stecken, nicht in Schuldzuweisungen
Der beste Change beginnt nicht mit einem Wunschteam.
Er beginnt mit dem Team, das da ist.
Und manchmal stellt sich raus: Die Mädels, die im Saal sind, können verdammt gut tanzen.
Auch wenn meine Frau sagt, ich könne nicht tanzen – let's dance!
2026 wird ein geiles Jahr!
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