#TECH · LinkedIn-Original
Vor zwei Wochen habe ich geschrieben: In 11 Tagen startet die Aufsicht.

Vor zwei Wochen habe ich geschrieben: In 11 Tagen startet die Aufsicht.
Seit Sonntag ist sie da.
Die Aufsicht nach dem AI Act läuft. Keine Ankündigung mehr. Jetzt beginnt der Regelbetrieb.
Der Reflex in vielen Führungsteams: an Legal delegieren, Haken dran.
Genau das ist der Fehler.
Denn die eigentliche Frage ist nicht juristisch. Sie ist organisatorisch:
– Wer kann heute sagen, wo in eurem Unternehmen KI im Einsatz ist?
– Wer entscheidet, welcher Use Case welche Pflichten auslöst?
– Und wer trägt die Verantwortung, wenn die Antwort auf diese Fragen „niemand" lautet?
Zur Einordnung: Die High-Risk-Pflichten wurden verschoben (Dezember 2027 bzw. August 2028). Panik ist nicht angebracht.
Aber Transparenz- und Schulungspflichten gelten. Und eine Aufsicht, die einmal aktiv ist, verschwindet nicht wieder.
Wer KI-Governance als Betriebsmodell versteht, gewinnt zwei Jahre Vorsprung.
Wer sie als Compliance-Aufgabe behandelt, gewinnt höchstens Zeit.
Wie ist es bei euch: Gibt es eine Person, die den KI-Einsatz im Unternehmen vollständig überblickt?
Artikel teilen↗
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Lassen Sie uns Ihre Fragestellung gemeinsam einordnen.
Ins Gespräch kommen↗


