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Heute im Briefkasten: Ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung.

Autor: Dr. Michael Zeisig · Erstmals veröffentlicht: 4. August 2025

Ein geöffneter neutraler Briefumschlag mit Papieren auf einer Fußmatte.
Bildquelle: KI-generiert

Heute im Briefkasten:

Ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung.

6 Seiten. Drei Anlagen.

Thema: „Betriebsprüfung nach § 28p SGB IV“ – klingt nach schlaflosen Nächten.

Das Ergebnis in Klartext:

Alles in Ordnung.

Keine Nachzahlungen.

Keine weiteren Schritte nötig.

Bitte abheften (-> besser noch: digital archivieren!)

Fertig. Ein Absatz. Sechs Zeilen.

Wie ich das rausgefunden habe?

Ich habe die sechs Seiten eingescannt, bei ChatGPT hochgeladen und gefragt:

„Kannst du mir das bitte in normales Deutsch übersetzen?“

Zwei Sekunden später hatte ich die Antwort.

Warum dafür sechs eng bedruckte Seiten verschickt werden müssen, weiß vermutlich nur der deutsche Verwaltungsapparat selbst.

Was ich weiß: Genau hier liegt eines der größten Modernisierungsprobleme in unserem Land – unnötige Komplexität, Papierflut, Fachchinesisch.

Mein Fazit:

In der Wirtschaft wäre das undenkbar – der Staat hingegen schreibt weiter sechs Seiten, wo sechs Zeilen reichen würden.

Und wundert sich, warum Digitalisierung und Bürgerfreundlichkeit nicht vorankommen.

Es ist Zeit, unseren Verwaltungsapparat grundlegend zu sanieren:

Von Amtsdeutsch zu Klartext.

Von Papierflut zu Pragmatismus.

Alles andere ist nicht mehr zeitgemäß.

💬 Frage an dich:

Wann hast du zuletzt einen Behördenbrief bekommen, den man auch in drei Sätzen hätte erklären können?

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#Verwaltung #Digitalisierung #Bürokratieabbau #Modernisierung #Klartext

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Ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung.