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Sven-Gabor Jánszky sagt: New Work ist tot. Er hat recht — aus dem falschen Grund.

Autor: Dr. Michael Zeisig · Erstmals veröffentlicht: 13. Mai 2026

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Bildquelle: KI-generiert

Sven-Gabor Jánszky sagt: New Work ist tot. Er hat recht — aus dem falschen Grund.

Der DGFP-Trendreport "Beyond Beschäftigung" verspricht 4 neue Arbeitgeber-Rollen:

  1. Augmentation-Architekt.
  1. Ökosystem-Orchestrator.
  1. Human Companion.
  1. Resonanz-Kurator.

Klingt nach Zukunft.

Verändert aber noch kein Operating Model.

Die wahre Veränderung passiert nicht in neuen Rollen-Etiketten.

Sie passiert in 3 Operating-Model-Entscheidungen, die heute getroffen werden müssen — und die heute fast überall diskutiert, aber kaum irgendwo entschieden werden:

  1. Decision Rights neu: Wer entscheidet, was Mensch macht und was Agent macht?
  2. P&L-Logik neu: Wie wird Wertschöpfung gemessen, wenn 30 % der Arbeit von KI kommt?
  3. Compensation neu: Was bekommt ein Mitarbeitender, wenn KI mehr Output liefert als er?

Wenn ein KI-Agent 40 % der Angebotsarbeit übernimmt: Wer bekommt den Erfolgsbonus?

Diese 3 Fragen sind nicht neu. Aber sie werden in den meisten Unternehmen nicht entschieden. Sie werden diskutiert. In Workshops. In Strategiepapieren. In Trendreports.

Diskutiert ist nicht entschieden.

Und solange diese Fragen offen sind, bleibt jedes KI-Projekt ein Experiment ohne Governance.

Frage an GF und HR-Leute hier: Welche dieser 3 Fragen ist in eurem Unternehmen heute schon entschieden — nicht diskutiert, entschieden?

#NewWork #KI #OperatingModel

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Der DGFP-Trendreport "Beyond Beschäftigung" verspricht 4 neue Arbeitgeber-Rollen: