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#FUTURE · LinkedIn-Original

Meine höchste Engagement-Rate der letzten Monate widerspricht meinem eigenen System. Und ich habe lange gebraucht, das zuzugeben.

Autor: Dr. Michael Zeisig · Erstmals veröffentlicht: 24. September 2026

KI-generiertes Motiv zu: Meine höchste Engagement-Rate der letzten Monate widerspricht meinem eigenen System. Und ich habe lange gebraucht, das zuzugeben.
Bildquelle: KI-generiert

Meine höchste Engagement-Rate der letzten Monate widerspricht meinem eigenen System. Und ich habe lange gebraucht, das zuzugeben.

Ich führe meinen LinkedIn-Content in einem strukturierten Tracker: Content-Pillars, Formate, Zielgruppen, Scores. Ein System, das ich selbst gebaut habe, um Konsistenz zu sichern.

Letzte Woche habe ich die Zahlen der letzten Monate ausgewertet. Ein Post sticht bei der Engagement-Rate heraus: 9,8 %. Der Durchschnitt meiner sonst stärksten Pillar-Kategorie liegt bei 4,77 %.

Der Post mit der höchsten Engagement-Rate passte in keine meiner Standard-Kategorien. Er war roher, persönlicher, weniger durchdacht als das, was mein System als "optimal" einstufen würde.

Das Interessante daran ist für mich eigentlich gar nicht LinkedIn. Ich sehe dasselbe Muster in Organisationen: Wir bauen Prozesse, Standards und Governance, um Qualität reproduzierbar zu machen. Irgendwann beginnen diese Systeme aber, vor allem sich selbst zu reproduzieren.

Ein gutes System verhindert Beliebigkeit. Ein sehr gutes System lässt bewusst Raum für Abweichung.

Sonst optimieren wir uns selbst in die Mittelmäßigkeit.

Welche eurer eigenen Regeln bremst gerade das, was eigentlich wirken soll?

#Selbstreflexion #ContentStrategie #Führung

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Ich führe meinen LinkedIn-Content in einem strukturierten Tracker: Content-Pillars, Formate, Zielgruppen, Scores. Ein System, das ich selbst gebaut habe, um Konsistenz zu sichern.